Janine Gündel (2008)

Janine Gündel1. Worin bestand Ihr berufliches Ziel in der Schulzeit und was ist daraus geworden?
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich bis zum 12. oder 13. Schuljahr keine Ahnung hatte, was ich eigentlich machen will. Man denkt ja immer, man hat noch massig Zeit, um sich darüber klar zu werden (kennt ihr bestimmt), doch Gott sei Dank hatte ich ja eine nette Biologie-LK-Lehrerin (Fr. Marianne Kliefoth), die mir meine Möglichkeiten und auch meinen Weg zeigte :-), den ich bis jetzt auch erfolgreich einschlug.

2. Wie sah bzw. sieht Ihr beruflicher Werdegang nach dem Abitur aus (Ausbildung, Studium, Studiums-/Ausbildungsort, Familienstand …)?
Nach dem Abitur hab ich sofort mit meinem Studium in Biotechnologie an der Technischen Universität in Berlin begonnen.

3. Welche Fähigkeiten erwarben Sie am Gottfried-Arnold-Gymnasium und sind diese heute für Sie hilfreich?
Neben all dem schulischen Stoff, den wir dort beigebracht bekamen, hat es mir am meisten Spaß gemacht, mich bei den ganzen Abiturvorbereitungen zu beteiligen, was mir jetzt an der Uni schon hilfreich ist, denn auch hier versuche ich mich in organisatorischen Sachen mit einzubringen.

4.Woran erinnern Sie sich besonders gerne?
Am liebsten erinnere ich mich eigentlich an das letzte Schuljahr, und vor allem an die Zeit nach den Prüfungen (Abifahrt, Chaostag, Abiball etc.), da ich in dieser Zeit erst viele Leute aus meinem Jahrgang, zu denen ich vorher weniger Kontakt hatte, besser kennenlernte. Außerdem merkte ich in dieser Zeit zum ersten Mal, nach jahrelanger Grüppchenbildung, ein richtiges Gemeinschaftsgefühl im Jahrgang.

 5. Haben Sie noch Kontakt zu Ihren ehemaligen Schulkameraden bzw. Lehrern?
Zu einigen habe ich immer noch sehr engen Kontakt, wofür ich auch sehr dankbar bin, denn es ist schade, wenn man von Menschen nie wieder was hört, die einem in der Schulzeit wirklich ans Herz gewachsen sind.
Jedoch muss man sagen, dass es schwierig ist, denn man baut sich ja gleichzeitig auch noch ein neues Leben bzw. neuen Freundeskreis auf.
Und natürlich freut man sich auch, wenn man mal wieder auf einige unserer ehemaligen Lehrer trifft.

6. Worauf sind Sie besonders stolz?
Zum einen bin ich natürlich auf meine Abinote stolz. Am meisten jedoch darauf, was wir alles auf die Beine gestellt haben. Dass wir es geschafft haben, die Abizeit zu einem unvergesslichen Abschnitt unseres Lebens zu machen.

7. Was waren Ihre damaligen Interessen und sind diese bis heute erhalten geblieben?
Meine damaligen Interessen galten vor allem dem Volleyball und dem Karneval. Letzteres musste ich leider aus Gründen der Entfernung nach dem Abitur aufgeben, Volleyball jedoch zählt auch jetzt noch zu meinen Hobbys.

8. Welche Wünsche / Pläne haben Sie für die Zukunft?
Erstmal möchte ich mein Studentendasein noch ein wenig genießen, denn ich weiß, dass nach dem Diplom, was natürlich mein nächstes großes Ziel ist, der Ernst des Lebens lauert. Und was mich dann erwartet, wird sich zeigen, denn man sagt ja: Die besten Dinge kommen meist unverhofft. 🙂

9. Was hätten Sie sich für Ihre Schulzeit zusätzlich gewünscht?
Hmm … Das ist eine schwierige Frage. Zum einen wahrscheinlich mehr Unterstützung und Verständnis von einigen Lehrern (will jetzt keine Namen nennen), wobei es natürlich viele gab, die uns das entgegenbrachten.
Zum anderen wäre es vielleicht schön gewesen, mehr Möglichkeiten an AGs zu haben, um sich (freiwillig) auszuprobieren in der Freizeit, wobei dies ja jetzt durch die Ganztagsschule gegeben ist.

10. Welche Tipps würden Sie uns für die Schulzeit mit auf den Weg geben?
Als Erstes sag ich euch, was ich jedem Schüler mit auf den Weg gebe: Genießt die Schulzeit!!! Denn auch, wenn die Pausen oft zu kurz und die Stunden viel zu lang sind, manchmal die Lehrer nerven oder man nicht jeden in seinem Umfeld mag, dann sind es genau die Dinge, an die ihr euch zurückerinnern werdet und die alles so besonders machen.
Und als Zweites: Vergesst nicht, dass diese Zeit nur ein kleiner Abschnitt eures Lebens ist, von denen noch viele kommen werden. Und jedes Mal werdet ihr die Chance haben, euch nochmal ganz neu zu beweisen.

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig helfen, also viel Spaß und Glück beim Abi!!!

Okt. 2010