Herzlich willkommen

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Unser Lehrerkollegium

Hallo und herzlich willkommen auf der Website des Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasiums. Schön, dass Du uns auf unserer Website besuchst.
Auf den folgenden Seiten bringen wir Dir die Schule im Norden Brandenburgs, in der Kreisstadt der Prignitz, etwas näher. Wir geben Dir Einblicke in die Geschichte der Bildungseinrichtung, stellen einzelne Projekte vor und zeigen Dir die Strukturen bei uns. Außerdem erfährst Du Einzelheiten zu unserem Ganztagsangebot, der Schülerzeitung und sonstigen organisatorischen Abläufen. Für alle Schüler haben wir alle aktuellen Termine zusammengestellt, den Vertretungs- und Stundenplan online geschaltet sowie aktualisieren wir jede Woche den Speiseplan unserer Kantine.
So bist und bleibst Du immer auf dem Laufenden.

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Wichtige Seiten auf der Schulhomepage:

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Stundenplan
Speiseplan
Termine
Busfahrplan
Wochenplanung

 

Ausstauschschüler verabschieden sich nach ereignisreichem Besuch

Gruppenfot3oNach mehr als zehn Tagen und vielen spannenden Ausflügen, verabschiedeten sich am Montag die elf amerikanischen Austauschschüler in der Aula des Haus I unserer Schule. Im Rahmen des traditionellen Schüleraustausches hielten sie Vorträge über Amerika, besuchten den Unterricht ihrer Gastgeschwister und erkundeten gemeinsam mit ihnen Großstädte. Aber auch Schüler unseres Gymnasiums besuchten im Rahmen dieses Projektes ihre Austauschschüler im Herbst letzten Jahres.

 

Ausflüge nach Berlin und Schwerin

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„Die Ziele dieses Austausches sind kulturelle Unterschiede, das Land und das Schulsystem kennenzulernen. Gleichzeitig sollen dabei die Sprachkenntnisse der Schülerinnen und Schüler noch besser werden“, verriet uns die Englischlehrerin Kordula Hennig. Um ein wenig von Deutschland kennenzulernen, standen für die Austauschschüler Ausflüge nach Berlin und Schwerin auf dem Programm. Dort besichtigten sie zusammen mit ihren deutschen Gastgeschwistern den Berliner Fernsehturm und das Schweriner Schloss. Aber auch Aktivitäten wie Bowling standen auf dem Programm.

 

Individuelle Ausflüge mit den Gastfamilien

An den beiden Wochenenden unternahmen die Schüler individuelle Ausflüge mit ihren Gastfamilien, zum Beispiel nach Rostock oder Hamburg. Wenn mal keine Ausflüge geplant waren, hielten die Schüler zum Beispiel Vorträge für die Sekundarstufe I. Diese Vorträge handelten dann von ihrer Schule, von amerikanischen Prominenten oder waren einfach nur ein Quiz über ihr Heimatland. Falls nach diesen Vorträgen noch Fragen offen waren, hatten die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I die Möglichkeit, diese zu stellen oder sich einfach mit den Amerikanern zu unterhalten.

 

Deutsch-amerikanischer Schüleraustausch in zwei Jahren

sadEnge Straßen, mehr gesundes Essen, besserer Nahverkehr und leisere Unterrichtsstunden waren die von den Austauschschülern am häufigsten genannten Unterschiede zu ihrem Heimatland. Doch diese Unterschiede waren keine großen Hindernisse, denn der Austausch hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und teilweise sogar neue deutsch-amerikanische Freundschaften entstehen lassen.

In genau zwei Jahren wird es dann wieder die Möglichkeit geben, am deutsch-amerikanischen Schüleraustausch teilzunehmen und dabei Land und Kultur der Vereinigten Staaten kennenzulernen, aber auch den Amerikanern Deutschland näher zu bringen.


Text: Philipp Falkenhagen
Fotos: Schule und Philipp Falkenhagen

 

Von der Chemie bis zur Physik

Am vergangenen Dienstag, den 26. Februar fand der traditionelle „Tag der Naturwissenschaften“ an unserem Gymnasium statt. DSC02435
Alle Schüler von der neunten bis zur zwölften Jahrgangsstufe hatten die Möglichkeit sich in den vier Durchgängen Vorträge anzuhören oder auch selbst einen zu halten.
In den jeweils 35 Minuten wurden Vorträge zu selbst ausgesuchten Themen und auch Verteidigungen zu Seminararbeiten beziehungsweise Facharbeiten präsentiert.  Wie zum Beispiel „Die Besiedlung des Mars“, „Saurer Regen“, „Das dritte Geschlecht“ oder „Interstellar – When Science meets fiction“. Alles in allem kam der vielfältige Tag gut bei den Schülerinnen und Schülern an und bot eine gute Gelegenheit Neues dazuzulernen.


Foto und Text: Jonas Wieck

Gymnasiasten kämpfen um den Sieg beim Abivolleyballturnier

Am  Samstag, den 2. März fand in der Perleberger Rolandhalle das traditionelle Volleyballturnier des Abiturjahrgangs unserer Schule statt. DSC02471Insgesamt traten neun Teams in drei verschiedenen Gruppen gegeneinander an, darunter auch die Mannschaft unseres Gymnasiums. In den verschiedenen Teams traten neben Schülern und ehemaligen Schülern unseres Gymnasiums auch Profis aus regionalen Vereinen und Amateure an.

In den drei Gruppen befanden jeweils drei Mannschaften. Die Schiedsrichter wurden immer von der Mannschaft gestellt, die gerade nicht in der Gruppe spielte. Der Veranstalter war traditionell der Abiturjahrgang unseres Gymnasiums, der sich auch um den Verkauf von Snacks und Getränken kümmerte.

Volleyball

„Ich freue mich natürlich darüber, dass der Abiturjahrgang auch dieses Jahr wieder die Veranstaltung auf die Beine gestellt hat. Besonders freut mich, das der sportliche Aspekt in diesem Jahr so stark im Mittelpunkt steht“ betonte Udo Brandl, Sportlehrer. Weiter hieß es, dass die Schülerrinnen und Schüler von der neunten Klasse an im Sportunterricht immer wieder Volleyball behandeln und dadurch das nötige Know-how zum Spielen haben.

DSC02453Alle Mannschaften die antraten, waren dazu verpflichtet eine Startgebühr von 15€ zuzahlen, die zusammen mit den Einnahmen vom  Verkauf der Snacks und Getränke der Abikasse zugute kamen. Am Ende des Tages konnten sich die Spieler der Mannschaft „Blockbuster“ durchsetzten und erspielten sich den ersten Platz. Der zweite Platz ging an die Mannschaft „Familys and Friends“, der dritte Platz ging an die Mannschaft „Three Sixty Tigers“. Auch ohne die erhoffte Platzierung der Schulmannschaft war der Tag ein voller Erfolg und bot den Zuschauern viele spannende Spiele.


 Text: Jonas Wieck
Fotos: Jonas Wieck und Philipp Falkenhagen

Projektpartner unterzeichnen Absichtserklärung zum Aufbau einer Schul-Cloud im Land Brandenburg

it-838384_1920Brandenburger Schulen sollen künftig über eine Schul-Cloud vernetzt sein. Damit erhalten Schulen, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler digital Zugriff auf Lehr- und Lerninhalte. Dazu haben heute in Potsdam Bildungsministerin Britta Ernst, der Gründungsgeschäftsführer der DigitalAgentur Brandenburg GmbH, Olav Wilms, und der Direktor des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) und Leiter des Lehrstuhls Internet-Technologies und Systems, Prof. Christoph Meinel, eine Absichtserklärung zur Pilotierung einer Schul-Cloud im Land Brandenburg unterzeichnet.

Die Unterzeichnung fand im Beisein des Bevollmächtigten des Landes Brandenburg für Medien, Staatssekretär Thomas Kralinski, und des Vorstandsvorsitzenden der Investitionsbank des Landes Brandenburg, Tillman Stenger, statt.

Vom 1. August 2019 bis zum 31. Juli 2021 soll die Brandenburgische Schul-Cloud entwickelt und evaluiert werden. Für die Pilotierung haben sich bisher 27 „medienfit sek I“-Schulen angemeldet. Weitere medienfit-Grundschulen werden folgen. Die schrittweise Inbetriebnahme der Cloud ist bis zum Schuljahr 2021/22 angestrebt.

Die Steuerung des Vorhabens liegt beim MBJS, die Projektkoordinierung  bei der DigitalAgentur Brandenburg (DAB) unter dem Dach der ILB. Die technische Projektleitung übernimmt das HPI, die pädagogischen Leitung das Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM). Das Zusammenwirken der Partner erfolgt über eine regelmäßig tagende Steuerungsgruppe, die von der DAB geleitet wird.

Ministerin Britta Ernst: „Das Lernen mit digitalen Medien ist die Herausforderung mit der größten Dynamik. Dazu braucht es eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Zu den wichtigsten Vorhaben gehört die im Hasso-Plattner-Institut entwickelte Schul-Cloud. Sie soll die Schulen des Landes vernetzen, so dass Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler jederzeit und überall Zugang zu Lern- und Lehrmaterialien haben. Die professionelle zentrale Wartung für alle Schulen verringert deutlich den Verwaltungs- und Betreuungsaufwand. Wir versprechen uns von der Schul-Cloud einen deutlichen Schub in der digitalen Bildung und freuen uns auf den Start des Projekts.“

Staatssekretär Thomas Kralinski: „Im Klassenzimmer, von zu Hause oder von unterwegs: Künftig können Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer orts- und zeitunabhängig auf digitale Lehr- und Lernangebote zugreifen. Die Schul-Cloud ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in eine digitale Zukunft. Deshalb unterstützt die Landesregierung dieses wichtige Projekt. Mit der Schul-Cloud wird Brandenburg in der digitalen Bildung Maßstäbe für eine zeitgemäße Pädagogik setzen. Unsere Jüngsten werden in eine zunehmend digitale Welt hineinwachsen, für die sie bereits an der Schule das notwendige Rüstzeug erhalten müssen.“

ILB-Vorstandschef Tillman Stenger: „Wir freuen uns, dass mit der vom Hasso-Plattner-Institut aufzubauenden Schul-Cloud nun das erste Pilotprojekt der ILB-Tochter DigitalAgentur Brandenburg ausgewählt worden ist. Die neue Schul-Cloud wird das digitale Lernen grundlegend verändern. Wir sind gespannt auf die Zusammenarbeit.“

Prof. Christoph Meinel: „Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist schon heute sehr stark von digitalen Technologien geprägt. Digitale Technologien müssen daher im Schulalltag selbst genutzt werden können und ein fester Bestandteil der schulischen Ausbildung sein. Mit der HPI Schul-Cloud können Lehrkräfte und Schüler in jedem Unterrichtsfach sehr einfach digitale Lehr- und Lerninhalte nutzen und das unter Einhaltung der hohen gesetzlichen Datenschutzregelungen. Ich freue mich daher sehr über die Kooperation mit dem Land Brandenburg und dass ab dem neuen Schuljahr weitere Schulen in Brandenburg mit der Schul-Cloud arbeiten werden.“


Quelle: Pressestelle des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport

#abi19mitstil – unterstütze den Abiturjahrgang deiner Stadt!

Gruppenbild #abi19mitstil

Im März haben zukünftige Abiturienten aus der Prignitz und der Ostprignitz die Möglichkeit, ihre Abikasse finanziell aufzubessern, denn der Pritzwalker Herrenausstatter Stil Männermode hat die Aktion #abi19mitstil ins Leben gerufen.

Fünf männliche Schüler aus Wittenberge, Perleberg, Kyritz, Neustadt/Dosse und Pritzwalk stellten sich Ende Februar für ein Foto- und Videoshooting im Pritzwalker Autohaus Streese als Models zur Verfügung. Präsentiert wurden Outfits für den Schulabschluss.

Fotos auf Facebook, Instagram und YouTube
VorlageDie entstandenen Foto- und Videoaufnahmen werden ab dem 1. März, 12 Uhr, auf Facebook, Instagram und YouTube veröffentlicht und mit einer Abstimmung (alle Abstimmungsmöglichkeiten auf www.stil-maennermode.com/abi19mitstil) verbunden, die bis zum 31. März läuft.

Der Jahrgang, der die meisten Stimmen bekommt, erhält 400 Euro als Zuschuss für die Abikasse seines Jahrganges. Platz zwei und drei werden mit 350 Euro bzw. 300 Euro dotiert. Damit sollte einem erfolgreichen Abiball nichts mehr im Wege stehen.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Sparkasse Prignitz, dem Autohaus Streese aus Pritzwalk und der AYANDA GmbH aus Falkenhagen großartige Partner für unsere Aktion gefunden haben“, so Frank Grütte, Inhaber von Stil Männermode. „Jeder hat sich dazu bereit erklärt, eine der ersten 3 Platzierungen zu sponsern.“

1.Platz: 400 €, gesponsert von der Sparkasse Prignitz
2.Platz: 350 €, gesponsert vom Autohaus Streese aus Pritzwalk
3. Platz: 300 €, gesponsert von der AYANDA GmbH in Falkenhagen

Auch Platz vier und fünf sollen für ihren Einsatz nicht ganz leer ausgehen: sie erhalten jeweils 200 € von Stil Männermode.
Das Grundkonzept der Aktion #abi19mitstil besteht schon seit der Gründung von Stil Männermode im Jahr 2016. Was als klassische Modenschau begann und sich immer mehr zu einer kleinen Modenshow mit Liveband entwickelte, hatte schon immer den Bestandteil eines Online-Votings auf Facebook.

„Wir haben viel positives Feedback zu der Modenschau erhalten und mit über 2.200 Stimmen hatten wir im letzten Jahr ein Rekordergebnis bei der Abstimmung“, erläutert Frank Grütte. Trotzdem wurde das Konzept überarbeitet, um es zukunftstauglicher zu machen: die Outfits werden dieses Jahr online präsentiert und die Aktion nicht nur auf Facebook, sondern auch auf Instagram und YouTube ausgeweitet.

Zu der Notwendigkeit sagt Grütte: „Da sich die Altersstrukturen in den sozialen Netzwerken immer mehr verschieben, brauchten wir mehrere Abstimmmöglichkeiten, damit auch die Schüler eine Stimme haben. Die meisten von ihnen nutzen Instagram und YouTube – bei Facebook sind eher die Eltern unterwegs.“

Anmeldungen für nächstes Jahr schon jetzt möglich

Das man die Aktion mit den Änderungen attraktiver für die Schüler gemacht hat, scheint die Anzahl der teilnehmenden Jahrgänge zu zeigen: statt der bisherigen drei haben sich dieses Jahr fünf Jahrgänge für die Teilnahme beworben. Ganz besonders freue man sich über die Perleberger und Wittenberger, die zum ersten Mal dabei sind.

Ob die Aktion nächstes Jahr auch stattfinden wird? Frank Grütte grinst: „Wir wissen noch nichts über den genauen Ablauf, aber wenn ihr 2020 euer Abitur macht, dann könnt ihr euren Jahrgang schon jetzt für #abi20mitstil anmelden.“

Sie wollen den Abiturjahrgang ihrer Stadt unterstützen? Kein Problem! Gehen Sie auf www.stil-maennermode.com/abi19mitstil<http://www.stil-maennermode.com/abi19mitstil> und folgen Sie den Anweisungen auf der Seite. Alternativ können Sie auf Facebook, Instagram oder Youtube Ausschau nach dem Hashtag #abi19mitstil halten.

Foto: Treten für ihre Abiturjahrgänge an: v.l. Johannes (Wittenberge), Lucas (Neustadt/Dosse), Hannes (Perleberg), Jan (Pritzwalk) und Raphael (Kyritz).


Quelle: Veranstalter (inkl. Foto)

Bewertung der sprachlichen Richtigkeit

Sehr geehrte Eltern,

Liebe Schülerinnen und Schüler,

zur Verbesserung der Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern im Lesen und Schreiben sind die Schulen gehalten, verbindliche Lernzeiten für den Spracherwerb in den schulinternen Curricula festzuschreiben. (Beschlüsse der Fachkonferenzen folgen)

Des Weiteren beschließen die schulischen Gremien, wie Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit in Klassenarbeiten und schriftlichen Leistungskontrollen (in allen Fächern) bewertet werden.

Beschluss zur sprachlichen Richtigkeit – Schüler- und Elterninformation

 

Mit freundlichen Grüßen

Veit Goralczyk-Pehl

Gymnasiasten wollen, dass Younes bleibt

» Themenvielfalt beim Bürgerdialog mit dem Ministerpräsidenten

Am Montag fand der fünfte Bürgerdialog „Zur Sache Brandenburg“ mit  Ministerpräsident Dietmar Woidke im Hotel Stadt Magdeburg in Perleberg statt. Ab 19 Uhr hatten die Bürger aus der Prignitz, die mit ihrer Präsenz ein rekordverdächtiges Interesse zeigten, die Chance zu diskutieren, Fragen zu stellen oder einfach nur zuzuhören.

So wurden im Verlauf des langen Abends Themen wie die Digitalisierung, der Ausbau von Wasser- und Landstraßen, die Hochwasserschutzmaßnahmen, das Kita-Geld und einiges mehr besprochen. 

Bild 1Ein weiteres Thema war das Schicksal unseres ehemaligen Mitschülers Younes aus Westafrika. Wir berichteten vor fast zwei Monaten schon einmal über Younes und darüber, dass er trotz großer Bemühungen bisher seine Identität nicht nachweisen konnte und deswegen für die Behörden keinen Anspruch auf eine Aufenthaltsgenehmigung hat. Auch über die Unterschriftenaktion, die von einigen Schülern unseres Gymnasiums ins Leben gerufen wurde, hatten wir bereits berichtet.

Als die Schüler und Younes dann gegen Ende der Veranstaltung dem Ministerpräsidenten ihr Anliegen vortrugen, viel die Antwort ernüchternd aus. „Ich kenne die Gerichtsurteile und es gab davon eine ganze Reihe. Das Hauptproblem ist momentan, dass ich als Ministerpräsident des Landes auf die Gesetz und dem Recht beeidigt bin“, erklärte Dietmar Woidke nach einer emotionalen Rede von Younes. Weiter hieß es, dass sich Younes selber helfen müsse und Unterschriften nicht für eine Aufenthaltsgenehmigung reichen würden.

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„Was wir auch nicht können, ist gegen höchstrichterliche Urteile Entscheidungen zu treffen“, waren die Worte mit denen Woidke seine Antwort beendete. Zum Ende der Veranstaltung lobte er jedoch, dass dieses Engagement der Schüler genau das sei, was wir von der Gesellschaft bräuchten und er alles tun möchte, was in seiner Macht stehe um den Gymnasiasten zu helfen.

„Ganz zufrieden sind wir mit dem Ergebnis von Montag nicht. Es bringt aber Hoffnung, dass Dietmar Woidke uns den Kontakt zu der Innenstaatssekretärin Karin Lange ermöglicht hat“, erklärte Rika Krüger, welche die Unterschriftenaktion ins Leben rief und auch mithalf, das Thema in dem Bürgerdialog anzusprechen.

Auch wenn es keinen genauen Plan gibt, wie der Kampf um Younes Aufenthaltsgenehmigung in nächster Zeit verlaufen wird, ist klar, dass die Schüler und auch Younes selbst alle Möglichkeiten nutzen werden, um ihm auch weiterhin ein Leben in Deutschland zu ermöglichen.


Fotos und Text: Philipp Falkenhagen

Tag der dualen Ausbildung 2019

Am vergangenen Donnerstag, den 31. Januar, fand für alle Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe unseres Gymnasiums der Tag der dualen Ausbildung statt. Bereits zum sechsten Mal hatten die Schüler bei dieser Veranstaltung die Chance, sich die Ausbildungsangebote von verschiedensten Firmen anzuschauen. „Dieser Tag ist in unserem Konzept der Berufsbildung, das schon in der siebten Klasse beginnt, fest verankert“, verriet uns Eckhard Kliefoth, Oberstufenkoordinator unseres Gymnasiums. 

Mit der Hilfe von Silvia Buss organisierte er den Tag, der einen Einblick in die verschiedensten Berufe und Ausbildungen geben sollte und den Schülern bei der Frage, was nach der Schule kommt, weiterhelfen sollte. Um diese Frage zu beantworten, unterzogen sich die Schüler einem Studienfeld bezogenen Test, der in sechs verschiedene Richtungen unterteilt war. Dieser wurde dann individuell von Psychologen in einem persönlichen Gespräch mit dem jeweiligen Schüler ausgewertet. Danach gab es viele Tipps, wie man sich bewirbt, welche Ansprechmöglichkeiten man hat und welche Internetseiten hilfreich sein können. Um auch einen praktischen Einblick zu bekommen,  standen 11 Betriebe zur Auswahl, die sich präsentierten und von den Schülern je nach Interesse besucht werden konnten. Darunter waren zum Beispiel die Polizeiinspektion Prignitz, das Steuerbüro D. Balk, die Volks- und Raiffeisenbank Perleberg und die Deutsche Bahn AG. In drei 30-minütigen Durchgängen präsentierten sich die  Unternehmen und beantworteten Fragen von interessierten Schülern.

Vorstellung des DRK bei dem Tag der dualen Ausbildung 2019So auch das Deutsche Rote Kreuz, bei dem sich die Teilnehmer und Betreuer  zuerst vorstellten und Gründe für das Interesse am DRK nannten. Danach schrieb jeder aus der Gruppe ein Wort auf einen Zettel, das für ihn das Rote Kreuz am besten beschreibt. Es kamen Antworten wie Alterspflege, Schatzkiste oder Hilfsbereitschaft. Diese und auch die anderen Antworten wurden danach ausgewertet und weiter erläutert. Zum Schluss gab es noch allgemeine Informationen über die Ausbildung und den Arbeitsalltag. Nach der Möglichkeit letzte Fragen zu stellen, war dann der erste von drei Durchgängen vorbei. 

„Mir gefällt dieser Tag sehr gut. Ich finde toll, dass man einen so umfassenden Eindruck von den Ausbildungsmöglichkeiten in verschiedenen Betrieben bekommt“, so Lilly Keck (Jahrgangsstufe 11). Weiter hieß es, dass sie diesen Tag sehr wichtig findet, da man im Unterricht dahingehend nicht vorbereitet werde und das Gespräch mit echten Arbeitnehmern sehr informativ und hilfreich sei. Abschließend erklärte uns Eckhard Kliefoth, dass der Tag bei Unternehmen und Schülern auf viel positive Resonanz stößt und sehr beliebt ist.  Weiter hieß es, dass fest steht, dass der Tag auch in Zukunft vielen Schülern die Möglichkeit bieten wird, den richtigen Beruf zu finden oder sich einfach über verschiedenste Berufe zu informieren. 


Text: Wilhelm Krassin
Foto: Philipp Falkenhagen

Zum Gedenken an den Holocaust

Ankunft beim VVN Denkmal am Marienplatz

Rede von Frau JuraHeute, am internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, fand die traditionelle Gedenkveranstaltung zu Ehren der Opfer des Nationalsozialismus im Haus I unseres Gymnasiums statt. „Wir haben unsere Gedenkveranstaltung heute hier in der Aula platziert, da wir glauben, dass es hier am ehesten möglich ist, auch unsere nachfolgenden Generationen zu erreichen“, betonte unsere Bürgermeisterin Annett Jura während ihrer Rede. Im weiteren Verlauf erklärte sie mit Hilfe von Berichten und Interviews von Auschwitz-Überlebenden die damaligen Umstände. 

Mit den Worten „Die erste russische Patrouille tauchte gegen Mittag des 27. Januar 1945 in Sichtweite des Lagers auf“, startete Eva-Maria Menard, Superintendentin des Kirchenkreises Prignitz, ihre bewegende Rede. Es waren Worte, mit denen der Auschwitz-Überlebende Primo Levi in einem seiner Werke die Befreiung von Auschwitz im Jahr 1945 beschrieb. Von genau dieser Befreiung handelte auch ihre Rede. Nach einer Schweigeminute war dann die Gedenkveranstaltung beendet.

Rede von Herr KripsAnschließend gingen einige Teilnehmer und die Schule ohne Rassismus Gruppe unseres Gymnasiums zu dem VVN Denkmal am Marienplatz in Perleberg. Dort wurden Kränze niedergelegt und wurde auch nochmal der Opfer gedacht. niederlegung des kranzes 1websiteBegleitet wurde der Gedenktag durch das Blechbläserensemble unseres Gymnasiums in Kooperation mit der Kreismusikschule. „Danke an die Musiker, die uns jetzt schon soviel Jahre begleiten. Nur ein einziges Mal, konnten sie am 27. Januar keine Musik machen, weil es damals einfach zu kalt war. Sonst haben sie uns immer begleitet und die entsprechende Atmosphäre geschaffen. Danke!“, betonte Peter Krips, der die Zeremonie am VVN Denkmal organisierte, abschließend.


Fotos und Text: Philipp Falkenhagen