Kenny Stibbe (2005)

1. Worin bestand Ihr berufliches Ziel in der Schulzeit und was ist daraus  geworden?
In meiner Schulzeit hab ich in der 9. Klasse ein Schülerpraktikum in einem Architekturbüro absolviert. Durch mehrere Ferienjobs in den Ferien (Bauwesen) hatte Ich mich eigentlich dazu entschlossen, Architektur oder Bauingenieurswesen zu studieren. Da ich aber mit der Zeit nicht mehr so viel für die Schule über hatte, entschloss ich mich dazu, es sein zu lassen mit dem Studieren. Nachdem ich dann mein Abi hatte und meinen Grundwehrdienst abgeleistet, bewarb ich mich als Bankkaufmann. Nebenbei wuchs aber mein Interesse an zukunftssicheren Jobs und Möglichkeiten, diese zu nutzen. Die Moral von der Geschichte: Ich bewarb mich nebenbei noch an diversen Hochschulen und Universitäten für Studiengänge, die die Verfahrens- und Umwelttechnik und den Einsatz regenerativer Energien beinhalteten. Ich bekam eine Zusage in Wismar an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Design. Ein Diplomstudiengang, was mir sehr wichtig war.

2. Was haben Sie nach dem Abitur gemacht?
in 1. mit beantwortet

3. Welche  Fähigkeiten haben Sie am GAG erworben,  die besonders hilfreich waren?
In den ersten beiden Semestern meines Studiums standen Grundkenntnisse der Mathematik, Physik, Chemie und Biologie auf dem Plan. Dabei fiel es mir nicht schwer, dem Lehrplan zu folgen. Also würde ich sagen, dass wir einen guten Lehrplan haben und dazu fähige Lehrer, diesen umzusetzen.

4. Woran erinnern Sie sich besonders gerne?
Ich erinnere mich besonders gerne an die entspannten Tageszeiten, die man als Schüler noch nicht erkennt. Denn es wird um einiges stressiger nach dem Abi. Das GAG bot uns auch immer viele Möglichkeiten, uns außerschulisch zu beschäftigen und engagieren.

5. Haben Sie noch Kontakt zu Ihren ehemaligen Schulkameraden/Lehrern?
Ich habe noch viel Kontakt zu meinen ehemaligen Mitschülern. Wir treffen uns noch oft an den Wochenenden oder zu den Feiertagen, da ja alle in Deutschland verstreut sind. Die Lehrer trifft man ja ab und an mal in der Freizeit. Falls nicht, gehe ich jedes Jahr zum Abiturienten-Treffen. Wie ich finde, eine sehr schöne Veranstaltung, um sich weiterhin auf dem Laufenden zu halten.

6. Sind Sie stolz, Ihr Abitur am GAG abgelegt zu haben?
Ich bin im Allgemeinen erstmal stolz, mein Abi geschafft zu haben, da dies heutzutage die Basis für eine uneingeschränkte Entwicklung eines jeden ist. Im Vergleich zu den anderen Studenten, die aus anderen Städten kamen, muss ich doch sagen, dass ich froh bin, eine gute Ausbildung am GAG gehabt zu haben.

7. Was  waren Ihre damaligen Interessen  und sind sie bis heute erhalten geblieben?
Meine Interessen waren immer die sportliche Aktivität und viel Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen. Ich spiele immer noch aktiv Fußball in Reckenzin und versuche darüber hinaus, mit viel Engagement auch passiv den Verein in der Zukunft aufrechtzuerhalten. Den Rest meiner Freizeit verbringe ich nach wie vor viel mit meinen Freunden und meiner Familie. Hat sich also noch nicht viel geändert, nur dass man weitere Wege gehen muss für seine Freunde.

8. Welche Wünsche Pläne  haben Sie für die Zukunft?
Ich habe vor kurzem ein Auslandspraktikum in Malaysia beendet und will mehr Projekte in verschiedenen Ländern der Welt bearbeiten. Dafür muss ich zuerst einmal mein Diplom als Ingenieur ablegen und das steht nun kurz bevor. Ich werde Anfang des Jahres nach Stuttgart gehen, um in einer Firma meinen Abschluss zu machen. Also auch relativ weit weg.

9. Was hätten Sie sich in Ihrer Schulzeit besonders gewünscht?
Ich hätte mir gewünscht, ein weiteres Praktikum machen zu dürfen. Vielleicht sollte man das mal überdenken.

10. Welche Tipps würden Sie mir bzw. uns Schülern mit auf den Weg für die Schulzeit geben?
Auch wenn es ab und zu keinen Spaß macht, aber das Abi ist sehr wichtig für die Zukunft. Je nach Anstrengung und Resultat stehen einem dann mehr oder weniger Möglichkeiten offen seine Zukunft zu gestalten. Es ist immer gut, Ferienjobs und Praktika zu machen. Falls auch nicht das Richtige dabei ist, kann man ausschließen, was einem nicht liegt. Um Informationen zu erlangen, bieten sich Tage der offenen Türen an.

Okt. 2010