Annett Thiede (2003)

Annett Thiede1. Worin bestand Ihr berufliches Ziel in der Schulzeit und was ist daraus geworden?
Nach dem Wechsel nach der zehnten Klasse von der Realschule aufs GAG war ich mir – bis auf, dass ich gerne studieren wollte – nicht sicher, in welche Richtung meine Laufbahn gehen soll. Schon immer hatte ich mich sehr dafür interessiert, Texte zu verfassen. Nachdem ich zu Besuch in der Albert-Schweitzer-Schule in Wittenberge gewesen war, bin ich darauf gekommen, Lehramt für Förderschulen zu studieren.

2. Wie sah bzw. sieht Ihr beruflicher Werdegang nach dem Abitur aus (Ausbildung, Studium, Studiums- / Ausbildungsort, Familienstand …)?
Nach dem Abi habe ich dann in Gießen (Hessen) angefangen, Lehramt für Förderschulen (Hauptfach: Deutsch) zu studieren. Nach einem Jahr habe ich ein zweites Studium begonnen: Germanistik (Deutsche Sprachwissenschaft mit den Nebenfächern Deutsch als Fremdsprache und Psychologie).
Mittlerweile wohne ich Bonn und arbeite derzeit an meiner Magisterarbeit.

3. Welche Fähigkeiten erwarben Sie am Gottfried-Arnold-Gymnasium und sind diese heute für Sie hilfreich?
Das ist schwer zu sagen.

4. Woran erinnern Sie sich besonders gerne?
An die Mitarbeit an der damaligen GAG-Schülerzeitung, an unser kleines internes Theaterstück im Leistungsfach Deutsch und an Treffen mit Freunden.

5. Haben Sie noch Kontakt zu Ihren ehemaligen Schulkameraden bzw. Lehrern?
Zu Lehrern nicht mehr, aber mit meinem damaligen besten Freund vom GAG ist es nicht bei Freundschaft geblieben. Wir leben mittlerweile zusammen. 🙂 Auch habe ich noch festen Kontakt zu meiner besten Freundin und einem weiteren guten Freund aus dieser Zeit. Bei Gelegenheit trifft man sich in der Heimat mit anderen Ehemaligen, zu denen wir einen eher lockeren Kontakt haben.

6. Worauf sind Sie besonders stolz?
Noch bin ich es nicht, werde aber hoffentlich stolz sein, wenn beide Studiengänge hinter mir liegen und ich mitten im Berufsleben stehe. 🙂

7. Was waren Ihre damaligen Interessen und sind diese bis heute erhalten geblieben?
Musik hören und Schreiben, bei Gelegenheit Schauspielerei, Unternehmungen mit guten Freunden.

8. Welche Wünsche / Pläne haben Sie für die Zukunft?
Im Berufsleben gut Fuß zu fassen, Nestbau (dafür eventuell ein wenig Annäherung an die Heimat) sowie Familiengründung und dabei ein (bis eventuell zwei) Hobbys ausleben zu können.

9. Was hätten Sie sich für Ihre Schulzeit zusätzlich gewünscht?
Mehr konkretere Hilfen für allgemeine Wissens-/Lernorganisationen, für mich persönlich eine bessere Kurswahl (in ein paar Kurse, die ich gerne belegt hätte, bin ich durch den Schulwechsel nicht mehr reingekommen).

10. Welche Tipps würden Sie uns für die Schulzeit mit auf den Weg geben?
– wenn ein Studium anvisiert wird, möglichst Lernstrategien aneignen, mit denen es möglich ist, ein großes Lernpensum zu bewältigen und selbstständig zu arbeiten/lernen
– Bei der Wahl der fakultativen Fächer – falls vorhanden – gut den persönlichen Berufswunsch berücksichtigen
– sich allgemein viel auszuprobieren, um Interessen und Fähigkeiten zu testen und zu stärken
– die freie, schöne Zeit des Schüler-Daseins genießen 🙂

Okt. 2010