Ulrike Ziebell (2002)

geb. Knaak

                                                                                                                                                ziebell

1. Worin bestand Ihr berufliches Ziel in der Schulzeit und was ist daraus geworden?
Zunächst hatte ich den Wunsch, Gesang zu studieren. Dies hat sich dann aber zum Ende der Schulzeit verändert.
Musik ist zwar nach wie vor ein wichtiger Teil in meinem Leben, aber ich wollte zum Ende der Schulzeit gerne etwas „Solides“ studieren und habe mich für ein duales Studium im Bereich Verwaltung entschieden.

2. Wie sah/sieht Ihr beruflicher Werdegang nach dem Abitur aus?
– Studium von 2002 bis 2005 an der BA Mannheim
(Abschluss: Diplom-Betriebswirtin/Bachelor, Fachrichtung öffentliche Wirtschaft)
– 2002 – Jan. 2011 Angestellte bei der Stadtverwaltung Karlsruhe
– seit 2007 verheiratet
– 1 Sohn (geb. 2008)
– Febr. 2011 bis heute Angestellte bei der Stadt Perleberg (Sachbereichsleiterin für Kultur, Jugend, Sport und Tourismus; zwischenzeitlich von Oktober 2013 bis März 2015 Vertretung des Haupt- und Ordnungsamtsleiters/jetziger Fachbereich 10)

3. Welche Fähigkeiten haben Sie am Gottfried-Arnold-Gymnasium erworben, die für Ihren späteren Werdegang besonders hilfreich waren?
Ich habe viele grundsätzliche Dinge gelernt und Werte erfahren, die wichtig für das Leben sind.
Geholfen hat mir dabei auch meine musikalische Aktivität (Schulchor, Schülerband, Gesangsgruppe etc.). Dadurch wurde mein Selbstbewusstsein und mein Auftreten (Präsenz) positiv weiter entwickelt.
Durch meine zweimalige Teilnahme an der Lotte Lehmann Woche während meiner Schulzeit konnte ich praktische Erfahrungen sammeln, die mir auch heute noch dienlich sind, da ich beruflich, aber auch ehrenamtlich, die Lotte Lehmann Woche unterstütze.

4. Woran erinnern Sie sich heute auf Rückblick Ihrer Schulzeit besonders gern?
Ich erinnere mich sehr gerne an meine „musikalische Zeit“ an der Schule. In der 7. oder 8. Klasse bin ich dem Schulchor, damals noch unter der Leitung von Frieder Gerhardt, beigetreten.
Kurze Zeit später habe ich mit einigen Mitschülern die erste Schülerband des Gymnasiums ins Leben gerufen. Sie hieß „querfeldein“. Laienhaft haben wir mit einigen Instrumenten angefangen, hatten jedoch großen Spaß bei den Bandproben und Auftritten.
Ebenfalls war ich eines der Gründungsmitglieder der Gesangsgruppe „SongSouci“, die aus etwa 10 – 15 Schülern der höheren Jahrgänge bestand und sowohl klassische Lieder, als auch Songs aus den Bereichen Jazz, Pop oder Rock gesungen hat.
In der Zwischenzeit hatte ich auch angefangen, Gesangs- und Klavierunterricht zu nehmen.
Ein besonderes Erlebnis war für mich die Mitwirkung am ersten Schulmusical des Gottfried-Arnold-Gymnasiums („Joseph and the amazing technicolor dreamcoat“). Dort verkörperte ich eine der beiden Erzählerinnen.
Heute ist die Musik immer noch ein großes Hobby von mir, jedoch nur im privaten Bereich.

5. Haben Sie noch Kontakt zu Ihren ehemaligen Schulkameraden/Lehrern?
Ja, zu etwa 3 Mitschülerinnen habe ich noch regelmäßig Kontakt. Erst vor einigen Monaten waren meine Familie und ich auf der Hochzeit einer Freundin und eines Freundes aus meiner Schulzeit eingeladen, die bereits seit der Schulzeit ihren Lebensweg gemeinsam gehen.
Auch zu Lehrern habe ich noch regelmäßigen Kontakt. Sowohl berufsbedingt (Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Perleberg und dem Gottfried-Arnold-Gymnasium) als auch privat tausche ich mich gerne mit Dorit Köhn aus, die von der 7. bis zur 10. Klasse meine Klassenlehrerin war. Besonders von ihr habe ich viel für das Leben gelernt. 🙂
Ebenfalls habe ich manchmal noch Kontakt zu Marion Krieg.

6. Worauf sind Sie bezüglich Ihrer Schullaufbahn besonders stolz?
Ich bin besonders stolz darauf, dass ich die erste Schülerband des Gottfried-Arnold-Gymnasiums mit ins Leben gerufen habe und mich beim ersten Musical der Schule einbringen konnte.

7. Was waren Ihre damaligen Interessen und sind diese bis heute erhalten geblieben?
Ich war schon immer sehr musik- und sprachinteressiert. Englisch, Russisch und Latein waren die Sprachen, die ich im Gymnasium belegt habe, was mir auch heute noch von Vorteil ist.
Ich singe immer noch sehr gerne, allerdings nur privat zu Hause. Mir fehlt die Zeit, dies professionell zu tun, z. B. in einer Band. Gleiches gilt auch für das Klavierspielen.

8. Welche Wünsche bzw. Pläne haben Sie für Ihre Zukunft?
Mein Aufgabenbereich bei der Stadt Perleberg macht mir großen Spaß! Ich möchte auch gerne weiterhin kulturelle, touristische und sportliche Projekte konzipieren und begleiten.

9. Was hätten Sie sich für Ihre Schulzeit zusätzlich gewünscht?
Es gibt nichts, was ich mir im Nachhinein zusätzlich für meine Schulzeit gewünscht hätte.

10. Welche Tipps würden Sie der heutigen Schülerschaft mit auf den Weg geben?
Genießt die Schulzeit!
Auch, wenn die Schulzeit oft anstrengend ist, so ist sie doch sehr schön. Manchmal wird einem das erst ein paar Jahre später richtig bewusst.
In der Schulzeit entstehen die engsten, die wichtigsten Freundschaften, die auch noch nach der Schulzeit gepflegt werden sollten.

Okt. 2016