Frank Riske (2001)

Frank Riske1. Worin bestand Ihr berufliches Ziel in der Schulzeit und was ist daraus geworden?
Tierarzt. Seit der 7. Klasse. Bin immer noch dabei, genau das zu werden!

2. Wie sah bzw. sieht Ihr beruflicher Werdegang nach dem Abitur aus (Ausbildung, Studium, Studiums- bzw. Ausbildungsort, Familienstand …)?
Zivi direkt nach dem Abi, klar. Dann Studium in München (Tiermedizin), 2002 – 04, dort das Physikum gemacht. Weiter nach Leipzig, jetzt in Budapest, immer noch Tiermedizin.

 3. Welche Fähigkeiten erwarben Sie am Gottfried-Arnold-Gymnasium und sind diese heute für Sie hilfreich?
Kritisches Denken.

4. Woran erinnern Sie sich besonders gerne?
Kursfahrt Latein nach Neapel im September 1999. Der Chor des GAG (habe so ziemlich alles mitgemacht von 1994 bis 2001). Die Pausen, mit Freunden rumblödeln.

5. Haben Sie noch Kontakt zu Ihren ehemaligen Schulkameraden bzw. Lehrern?
Na klar! Ich treffe mich sehr regelmäßig mit einigen Freunden aus der Schulzeit. Es  sind mit die besten und stabilsten Freundschaften!

6. Worauf sind Sie besonders stolz?
Meint ihr ganz generell oder nur im Bezug auf die Schule? Schule: das Projekt „Joseph“ (2000 – 2001). Songsouci (falls euch das nichts sagt: Gesangsgruppe, die Schüler selbst organisiert und geleitet haben).

7. Was waren Ihre damaligen Interessen und sind diese bis heute erhalten geblieben?
Alles, was so kreucht und fleucht , oder auch nur so in der Landschaft steht (heißt: alles Lebendige) hat mich schon zu Schulzeiten interessiert und tut es immer noch. Außerdem habe ich ein großes Interesse an Geschichte und dem aktuellen Weltgeschehen (in dem Zusammenhang einen Dank an Herrn Schulz für den Geschichts- und Deutschunterricht!).

8. Welche Wünsche / Pläne haben Sie für die Zukunft?
Einen erfüllenden Job, eine Familie, ein paar Tiere um mich herum. Und ein bisschen Ruhe auf dem Land (die Stadt kann einem mit der Zeit ziemlich auf die Nerven fallen). Pläne mache ich keine, es kommt eh anders …

9. Was hätten Sie sich für Ihre Schulzeit zusätzlich gewünscht?
Einen privaten Chauffeur. Jeden Morgen den Bus und später mit dem eigenen Autowar eine Plage. Mehr Zeit für Fächer wie Mathe und Physik, damit ich auch mal etwas verstehe (an den Lehrern lag´s nicht, die haben sich alle Mühe gegeben, nur war ich trotzdem chronisch überfordert).

10. Welche Tipps würden Sie uns für die Schulzeit mit auf den Weg geben?
Haltet die Augen und Ohren offen! Seid immer offen für eine andere Sichtweise, egal wovon. Scheiß Tipp, weiß ich, aber trotzdem: Genießt die Schulzeit! Und ganz wichtig: Lasst auch mal alle Fünfe grade sein, der Stress kommt noch früh genug! Lasst euch nicht verrückt machen von Zukunftsängsten, wer mit Angst lebt, hat schon verloren. Macht die Sachen, die euch Spaß machen, nicht die, von denen ihr „vermutlich“ die besten Karrierechancen davontragt.

Okt. 2010

 

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