Martin Konrad (2008)

Martin Konrad1. Worin bestand Ihr berufliches Ziel in der Schulzeit und was ist daraus geworden?
Ein konkretes Ziel hatte ich in der Schulzeit noch nicht. Mir war lediglich klar, dass ich etwas aus den Bereichen Literatur, Politik oder Naturwissenschaften anstrebe.
Letztendlich habe ich mich mit dem Studiengang Energie- und Prozess-technik für die Naturwissenschaften entschieden, versuche aber auch, die anderen Interessen nicht zu vernachlässigen.

2. Was haben Sie nach dem Abitur gemacht?
Zivildienst in einem Kinder- und Jugendheim in Berlin, Studium an der TU-Berlin (Energie- und Prozesstechnik)

3. Welche Fähigkeiten haben Sie am GAG erworben, die für Ihren späteren Werdegang besonders hilfreich waren?
Ich habe in den für mich wichtigen Fächern tolle Lehrer gehabt, die mich gut auf das Studium und das weitere Leben vorbereitet haben.

4. Woran erinnern Sie sich besonders gerne?
An den Abiball und die lustigen Gespräche mit zum Teil auch nicht mehr ganz nüchternen Lehren, wobei ein bisschen Wehmut mitschwang, da sie einen lange begleitet haben.

5. Haben Sie noch Kontakt zu Ihren ehemaligen Schulkameraden/Lehrern?
Zu den meisten Freunden habe ich natürlich noch Kontakt, zu den Lehrern leider nicht mehr, obwohl ich mich noch gern an einige zurückerinnere.

6. Worauf sind Sie besonders stolz?
Auf  unsere Erfolge mit der Aktionsgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

7. Was waren Ihre damaligen Interessen und sind diese bis heute erhalten geblieben?
Literatur, Musik, Politik und Skateboarden. Sie sind es bis heute geblieben, auch wenn es schwierig ist, neben dem Studium allem genug Aufmerksamkeit zu widmen.

8. Welche Wünsche/Pläne haben Sie für Ihre Zukunft?
Weiterhin gut durch das Studium zu kommen und nebenbei viel Spaß zu haben.

9. Was hätten Sie sich für Ihre Schulzeit zusätzlich gewünscht?
Kein Russisch haben zu müssen, was aber nicht an den Lehrern, sondern an meiner Sprachbegabung liegt.

10. Welche Tipps würden Sie uns mit auf den Weg geben?
Engagiert euch bei Schule ohne Rassismus! Es ist ein tolles und vor allem wichtiges Projekt und soll nicht einschlafen.

Okt. 2010