Proben bis die neue Woche beginnt

BeckieTanzen, singen und schauspielern: diese Aktivitäten standen für mehr als 25 Mitwirkende des diesjährigen Schulmusicals auf dem wochenendlichen Programm. Im Rahmen des traditionellen Probewochenendes traf sich die Choreographiegruppe und die Schauspielgruppe, um gemeinsam zu proben. „Das Ziel ist es intensiver, konzentrierter und ausführlicher zu proben. Außerdem sollen die Ensemblenummern mit den Szenen durch Übergänge zusammengebracht werden“, erklärte Renè Hill, Regisseur des diesjährigen Schulmusicals.

Bild 2Um diese Ziele wahrnehmen zu können, starteten die Proben für die Schüler am Sonnabend bereits um 10:00 Uhr. Nach einigen spannenden Fechtduellen, aufregenden Tänzen und packenden Darbietungen auf der Bühne, gab es dann ein gemeinsames Mittagessen. Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen von Proben. Am frühen Abend folgte dann als Abschluss des Tages, eine Aufführung des Titels „London“. 

 

Bild 4Der Sonntag startete für die Schüler wieder um 10:00 Uhr. Nach einer kleinen Besprechung, starteten dann wieder verschiedenste Proben. Neben den üblichen Proben in Gruppen, gab es auch Einzelproben, um verpasste Proben auszugleichen. Zum Abschluss des Wochenendes spielten die Schüler ein kleines Stück des Musicals vor, auf das dann vier Gruppenchoreographien folgten. 

Bild 1Schlussendlich lässt sich sagen, dass alle Beteiligten viel Spaß am Probewochenende hatten und dass die Premiere wieder ein Stück näher gerückt ist. „Das Wochenende war auf jeden Fall ein Erfolg. Die Schüler konnten durch die intensiven und ausführlichen Proben eine Entwicklung machen und ihre Rollen verinnerlichen“, betonte Renè Hill abschließend.


Fotos und Text: Philipp Falkenhagen

Kinder und Jugendlichen sind aufgerufen ihre Stimme abzugeben!

U18_Logo_2018_ohneBei der U18-Wahl können Kinder und Jugendliche bis zu neun Tagen vor der eigentlichen Wahl ihre Stimme abgeben. Stimmberechtigt ist jedes Kind und jeder Jugendliche unter 18 Jahren – ohne Mindestalter und egal welcher Staatsangehörigkeit. Ziel ist es, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für Politik und demokratische Prozesse zu wecken. Darüber hinaus will die U18-Wahl auf die Interessen von Kindern und Jugendlichen aufmerksam machen und bei den Parteien die Bereitschaft wecken, sich für junge Menschen einzusetzen.

Der Kreisjugendring Prignitz e.V. und die AG Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage des Gottfried-Arnold- Gymnasiums Perleberg wird im Freizeitzentrum der Stadt Perleberg ein U18-Wahllokal eröffnen. Unterstützt werden sie hierbei durch das Team des Freizeitzentrums.

Bereits jetzt können sich auf der Homepage der Stadt Perleberg unter den Reiter „Wahlen 2019“ Kinder und Jugendliche zu Parteiansichten zu 12 Fragen von Kindern und Jugendlichen informieren. Da geht es unter anderem um Kinder- und Jugendarmut, Klimaschutz und Digitalisierung.

Am 17. Mai von 10 bis 14 Uhr sind alle Kinder und Jugendlichen dann aufgerufen ihre Stimme im Freizeitzentrum der Stadt Perleberg zur U18 Wahl im Zuge der Europawahl abzugeben. Um 10 Uhr startet die U18 Wahl mit einem Einstiegsvortrag der AG Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage.


Quelle: Stadt (inkl. Fotos)

Schüler werden zu Musicaldarstellern

»Nach den erfolgreichen Schulmusicals „Joseph“, „Rats“ und „Linie 1“ sind die Proben für das vierte voll in Gange. Es entsteht in Kooperation mit der Kreismusikschule, der Stadt Perleberg und weiteren Mitwirkenden. Als Veranstalter agiert traditionell der Förderverein unseres Gymnasiums.

Kampf 1Schon seit Herbst letzten Jahres laufen die Proben für das aktuelle Musical unserer Schule mit dem Titel „Becky Sharp“. Für die zahlreichen  mitwirkenden Schüler stehen seitdem wöchentliche Proben auf dem Programm. Geprobt werden Gesang mit der Sopranistin und ehemaligen Chorleiterin, Birgit Bockler, Tanz mit der Tanzlehrerin Katharina Fährmann, die auch schon bei den anderen Musicals mitwirkte, und Schauspiel mit René Hill. „Wir sind jetzt mit dem schauspielerischen Teil fast zum ersten Mal komplett durch. Dadurch weiß jetzt jeder, was ihn bei seiner Rolle beziehungsweise bei seinen Rollen erwartet“, so René Hill, Regisseur des Musicals. Weiter heißt es, dass im Rahmen des kommenden Probenwochenendes vom 6. bis 7. April zum ersten Mal die Bereiche Schauspiel, Gesang und Tanz vereint werden sollen. Auch unser Schulchor unter der Leitung von Frank Wedel sowie das Orchester der Kreismusikschule unter der Leitung von Petko Petkov werden das Vorhaben musikalisch unterstützen.

Kampf 2Das Musical von Claus Martin basiert auf den Roman „Vanity Fair“, zu Deutsch „Jahrmarkt der Eitelkeiten“ von William Makepeace Thackeray aus dem Jahr 1849. Die Handlung spielt in London im Jahr 1810. Becky Sharp hat alles, was man sich wünschen kann: Sie ist jung, schön und klug. Leider fehlen ihr jedoch gesellschaftliche Beziehungen und der notwendige Adelstitel. Ausgestattet mit nichts als Talent versucht sie, in der Londoner High Society Karriere zu machen. Nachdem ihr mehrere Versuche, mithilfe einer vorteilhaften Heirat aufzusteigen, misslungen sind, beschließt sie, auf der Jagd nach Erfolg andere Wege einzuschlagen. Und je skrupelloser sie wird, desto erfolgreicher wird sie. Gier, Neid, Eifersucht und Eitelkeit sind die entscheidenden Triebfedern in diesem bösartigen Gesellschaftsgemälde aus dem 19. Jahrhundert und machen so das anstehende Schulmusical aspektreich, aber auch anspruchsvoll.

Die Premiere des Musicals wird am 13. September um 19:00 Uhr im Rahmen der Eröffnung des Perleberger Rolandfestes stattfinden. Im Anschluss daran ist eine Premierenfeier geplant. „Die Premierenfeier soll zum Einen als Ausklang für die Akteure dienen, aber sie soll auch für alle anderen Besucher offen sein“, erklärte Ulrike Zibell, Sachbereichsleiterin Kultur, Sport und Lotte-Lehmann-Akademie der Stadt Perleberg. Darüber hinaus sind weitere Aufführungen geplant. Am 21. März 2020 wird es zum Beispiel in Pritzwalk die Möglichkeit geben, sich das Musical anzuschauen. Auch in Rathenow  sowie im Wittenberger Kulturhaus sollen weitere Aufführungen stattfinden.


Text: Philipp Falkenhagen
Fotos: Jonas Wieck

Ausstauschschüler verabschieden sich nach ereignisreichem Besuch

Gruppenfot3oNach mehr als zehn Tagen und vielen spannenden Ausflügen, verabschiedeten sich am Montag die elf amerikanischen Austauschschüler in der Aula des Haus I unserer Schule. Im Rahmen des traditionellen Schüleraustausches hielten sie Vorträge über Amerika, besuchten den Unterricht ihrer Gastgeschwister und erkundeten gemeinsam mit ihnen Großstädte. Aber auch Schüler unseres Gymnasiums besuchten im Rahmen dieses Projektes ihre Austauschschüler im Herbst letzten Jahres.

 

Ausflüge nach Berlin und Schwerin

Gruppenfoto 2

„Die Ziele dieses Austausches sind kulturelle Unterschiede, das Land und das Schulsystem kennenzulernen. Gleichzeitig sollen dabei die Sprachkenntnisse der Schülerinnen und Schüler noch besser werden“, verriet uns die Englischlehrerin Kordula Hennig. Um ein wenig von Deutschland kennenzulernen, standen für die Austauschschüler Ausflüge nach Berlin und Schwerin auf dem Programm. Dort besichtigten sie zusammen mit ihren deutschen Gastgeschwistern den Berliner Fernsehturm und das Schweriner Schloss. Aber auch Aktivitäten wie Bowling standen auf dem Programm.

 

Individuelle Ausflüge mit den Gastfamilien

An den beiden Wochenenden unternahmen die Schüler individuelle Ausflüge mit ihren Gastfamilien, zum Beispiel nach Rostock oder Hamburg. Wenn mal keine Ausflüge geplant waren, hielten die Schüler zum Beispiel Vorträge für die Sekundarstufe I. Diese Vorträge handelten dann von ihrer Schule, von amerikanischen Prominenten oder waren einfach nur ein Quiz über ihr Heimatland. Falls nach diesen Vorträgen noch Fragen offen waren, hatten die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I die Möglichkeit, diese zu stellen oder sich einfach mit den Amerikanern zu unterhalten.

 

Deutsch-amerikanischer Schüleraustausch in zwei Jahren

sadEnge Straßen, mehr gesundes Essen, besserer Nahverkehr und leisere Unterrichtsstunden waren die von den Austauschschülern am häufigsten genannten Unterschiede zu ihrem Heimatland. Doch diese Unterschiede waren keine großen Hindernisse, denn der Austausch hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und teilweise sogar neue deutsch-amerikanische Freundschaften entstehen lassen.

In genau zwei Jahren wird es dann wieder die Möglichkeit geben, am deutsch-amerikanischen Schüleraustausch teilzunehmen und dabei Land und Kultur der Vereinigten Staaten kennenzulernen, aber auch den Amerikanern Deutschland näher zu bringen.


Text: Philipp Falkenhagen
Fotos: Schule und Philipp Falkenhagen

 

Projektpartner unterzeichnen Absichtserklärung zum Aufbau einer Schul-Cloud im Land Brandenburg

it-838384_1920Brandenburger Schulen sollen künftig über eine Schul-Cloud vernetzt sein. Damit erhalten Schulen, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler digital Zugriff auf Lehr- und Lerninhalte. Dazu haben heute in Potsdam Bildungsministerin Britta Ernst, der Gründungsgeschäftsführer der DigitalAgentur Brandenburg GmbH, Olav Wilms, und der Direktor des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) und Leiter des Lehrstuhls Internet-Technologies und Systems, Prof. Christoph Meinel, eine Absichtserklärung zur Pilotierung einer Schul-Cloud im Land Brandenburg unterzeichnet.

Die Unterzeichnung fand im Beisein des Bevollmächtigten des Landes Brandenburg für Medien, Staatssekretär Thomas Kralinski, und des Vorstandsvorsitzenden der Investitionsbank des Landes Brandenburg, Tillman Stenger, statt.

Vom 1. August 2019 bis zum 31. Juli 2021 soll die Brandenburgische Schul-Cloud entwickelt und evaluiert werden. Für die Pilotierung haben sich bisher 27 „medienfit sek I“-Schulen angemeldet. Weitere medienfit-Grundschulen werden folgen. Die schrittweise Inbetriebnahme der Cloud ist bis zum Schuljahr 2021/22 angestrebt.

Die Steuerung des Vorhabens liegt beim MBJS, die Projektkoordinierung  bei der DigitalAgentur Brandenburg (DAB) unter dem Dach der ILB. Die technische Projektleitung übernimmt das HPI, die pädagogischen Leitung das Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM). Das Zusammenwirken der Partner erfolgt über eine regelmäßig tagende Steuerungsgruppe, die von der DAB geleitet wird.

Ministerin Britta Ernst: „Das Lernen mit digitalen Medien ist die Herausforderung mit der größten Dynamik. Dazu braucht es eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Zu den wichtigsten Vorhaben gehört die im Hasso-Plattner-Institut entwickelte Schul-Cloud. Sie soll die Schulen des Landes vernetzen, so dass Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler jederzeit und überall Zugang zu Lern- und Lehrmaterialien haben. Die professionelle zentrale Wartung für alle Schulen verringert deutlich den Verwaltungs- und Betreuungsaufwand. Wir versprechen uns von der Schul-Cloud einen deutlichen Schub in der digitalen Bildung und freuen uns auf den Start des Projekts.“

Staatssekretär Thomas Kralinski: „Im Klassenzimmer, von zu Hause oder von unterwegs: Künftig können Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer orts- und zeitunabhängig auf digitale Lehr- und Lernangebote zugreifen. Die Schul-Cloud ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in eine digitale Zukunft. Deshalb unterstützt die Landesregierung dieses wichtige Projekt. Mit der Schul-Cloud wird Brandenburg in der digitalen Bildung Maßstäbe für eine zeitgemäße Pädagogik setzen. Unsere Jüngsten werden in eine zunehmend digitale Welt hineinwachsen, für die sie bereits an der Schule das notwendige Rüstzeug erhalten müssen.“

ILB-Vorstandschef Tillman Stenger: „Wir freuen uns, dass mit der vom Hasso-Plattner-Institut aufzubauenden Schul-Cloud nun das erste Pilotprojekt der ILB-Tochter DigitalAgentur Brandenburg ausgewählt worden ist. Die neue Schul-Cloud wird das digitale Lernen grundlegend verändern. Wir sind gespannt auf die Zusammenarbeit.“

Prof. Christoph Meinel: „Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist schon heute sehr stark von digitalen Technologien geprägt. Digitale Technologien müssen daher im Schulalltag selbst genutzt werden können und ein fester Bestandteil der schulischen Ausbildung sein. Mit der HPI Schul-Cloud können Lehrkräfte und Schüler in jedem Unterrichtsfach sehr einfach digitale Lehr- und Lerninhalte nutzen und das unter Einhaltung der hohen gesetzlichen Datenschutzregelungen. Ich freue mich daher sehr über die Kooperation mit dem Land Brandenburg und dass ab dem neuen Schuljahr weitere Schulen in Brandenburg mit der Schul-Cloud arbeiten werden.“


Quelle: Pressestelle des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport

#abi19mitstil – unterstütze den Abiturjahrgang deiner Stadt!

Gruppenbild #abi19mitstil

Im März haben zukünftige Abiturienten aus der Prignitz und der Ostprignitz die Möglichkeit, ihre Abikasse finanziell aufzubessern, denn der Pritzwalker Herrenausstatter Stil Männermode hat die Aktion #abi19mitstil ins Leben gerufen.

Fünf männliche Schüler aus Wittenberge, Perleberg, Kyritz, Neustadt/Dosse und Pritzwalk stellten sich Ende Februar für ein Foto- und Videoshooting im Pritzwalker Autohaus Streese als Models zur Verfügung. Präsentiert wurden Outfits für den Schulabschluss.

Fotos auf Facebook, Instagram und YouTube
VorlageDie entstandenen Foto- und Videoaufnahmen werden ab dem 1. März, 12 Uhr, auf Facebook, Instagram und YouTube veröffentlicht und mit einer Abstimmung (alle Abstimmungsmöglichkeiten auf www.stil-maennermode.com/abi19mitstil) verbunden, die bis zum 31. März läuft.

Der Jahrgang, der die meisten Stimmen bekommt, erhält 400 Euro als Zuschuss für die Abikasse seines Jahrganges. Platz zwei und drei werden mit 350 Euro bzw. 300 Euro dotiert. Damit sollte einem erfolgreichen Abiball nichts mehr im Wege stehen.

„Wir freuen uns, dass wir mit der Sparkasse Prignitz, dem Autohaus Streese aus Pritzwalk und der AYANDA GmbH aus Falkenhagen großartige Partner für unsere Aktion gefunden haben“, so Frank Grütte, Inhaber von Stil Männermode. „Jeder hat sich dazu bereit erklärt, eine der ersten 3 Platzierungen zu sponsern.“

1.Platz: 400 €, gesponsert von der Sparkasse Prignitz
2.Platz: 350 €, gesponsert vom Autohaus Streese aus Pritzwalk
3. Platz: 300 €, gesponsert von der AYANDA GmbH in Falkenhagen

Auch Platz vier und fünf sollen für ihren Einsatz nicht ganz leer ausgehen: sie erhalten jeweils 200 € von Stil Männermode.
Das Grundkonzept der Aktion #abi19mitstil besteht schon seit der Gründung von Stil Männermode im Jahr 2016. Was als klassische Modenschau begann und sich immer mehr zu einer kleinen Modenshow mit Liveband entwickelte, hatte schon immer den Bestandteil eines Online-Votings auf Facebook.

„Wir haben viel positives Feedback zu der Modenschau erhalten und mit über 2.200 Stimmen hatten wir im letzten Jahr ein Rekordergebnis bei der Abstimmung“, erläutert Frank Grütte. Trotzdem wurde das Konzept überarbeitet, um es zukunftstauglicher zu machen: die Outfits werden dieses Jahr online präsentiert und die Aktion nicht nur auf Facebook, sondern auch auf Instagram und YouTube ausgeweitet.

Zu der Notwendigkeit sagt Grütte: „Da sich die Altersstrukturen in den sozialen Netzwerken immer mehr verschieben, brauchten wir mehrere Abstimmmöglichkeiten, damit auch die Schüler eine Stimme haben. Die meisten von ihnen nutzen Instagram und YouTube – bei Facebook sind eher die Eltern unterwegs.“

Anmeldungen für nächstes Jahr schon jetzt möglich

Das man die Aktion mit den Änderungen attraktiver für die Schüler gemacht hat, scheint die Anzahl der teilnehmenden Jahrgänge zu zeigen: statt der bisherigen drei haben sich dieses Jahr fünf Jahrgänge für die Teilnahme beworben. Ganz besonders freue man sich über die Perleberger und Wittenberger, die zum ersten Mal dabei sind.

Ob die Aktion nächstes Jahr auch stattfinden wird? Frank Grütte grinst: „Wir wissen noch nichts über den genauen Ablauf, aber wenn ihr 2020 euer Abitur macht, dann könnt ihr euren Jahrgang schon jetzt für #abi20mitstil anmelden.“

Sie wollen den Abiturjahrgang ihrer Stadt unterstützen? Kein Problem! Gehen Sie auf www.stil-maennermode.com/abi19mitstil<http://www.stil-maennermode.com/abi19mitstil> und folgen Sie den Anweisungen auf der Seite. Alternativ können Sie auf Facebook, Instagram oder Youtube Ausschau nach dem Hashtag #abi19mitstil halten.

Foto: Treten für ihre Abiturjahrgänge an: v.l. Johannes (Wittenberge), Lucas (Neustadt/Dosse), Hannes (Perleberg), Jan (Pritzwalk) und Raphael (Kyritz).


Quelle: Veranstalter (inkl. Foto)

Gymnasiasten wollen, dass Younes bleibt

» Themenvielfalt beim Bürgerdialog mit dem Ministerpräsidenten

Am Montag fand der fünfte Bürgerdialog „Zur Sache Brandenburg“ mit  Ministerpräsident Dietmar Woidke im Hotel Stadt Magdeburg in Perleberg statt. Ab 19 Uhr hatten die Bürger aus der Prignitz, die mit ihrer Präsenz ein rekordverdächtiges Interesse zeigten, die Chance zu diskutieren, Fragen zu stellen oder einfach nur zuzuhören.

So wurden im Verlauf des langen Abends Themen wie die Digitalisierung, der Ausbau von Wasser- und Landstraßen, die Hochwasserschutzmaßnahmen, das Kita-Geld und einiges mehr besprochen. 

Bild 1Ein weiteres Thema war das Schicksal unseres ehemaligen Mitschülers Younes aus Westafrika. Wir berichteten vor fast zwei Monaten schon einmal über Younes und darüber, dass er trotz großer Bemühungen bisher seine Identität nicht nachweisen konnte und deswegen für die Behörden keinen Anspruch auf eine Aufenthaltsgenehmigung hat. Auch über die Unterschriftenaktion, die von einigen Schülern unseres Gymnasiums ins Leben gerufen wurde, hatten wir bereits berichtet.

Als die Schüler und Younes dann gegen Ende der Veranstaltung dem Ministerpräsidenten ihr Anliegen vortrugen, viel die Antwort ernüchternd aus. „Ich kenne die Gerichtsurteile und es gab davon eine ganze Reihe. Das Hauptproblem ist momentan, dass ich als Ministerpräsident des Landes auf die Gesetz und dem Recht beeidigt bin“, erklärte Dietmar Woidke nach einer emotionalen Rede von Younes. Weiter hieß es, dass sich Younes selber helfen müsse und Unterschriften nicht für eine Aufenthaltsgenehmigung reichen würden.

Bild 3.1

„Was wir auch nicht können, ist gegen höchstrichterliche Urteile Entscheidungen zu treffen“, waren die Worte mit denen Woidke seine Antwort beendete. Zum Ende der Veranstaltung lobte er jedoch, dass dieses Engagement der Schüler genau das sei, was wir von der Gesellschaft bräuchten und er alles tun möchte, was in seiner Macht stehe um den Gymnasiasten zu helfen.

„Ganz zufrieden sind wir mit dem Ergebnis von Montag nicht. Es bringt aber Hoffnung, dass Dietmar Woidke uns den Kontakt zu der Innenstaatssekretärin Karin Lange ermöglicht hat“, erklärte Rika Krüger, welche die Unterschriftenaktion ins Leben rief und auch mithalf, das Thema in dem Bürgerdialog anzusprechen.

Auch wenn es keinen genauen Plan gibt, wie der Kampf um Younes Aufenthaltsgenehmigung in nächster Zeit verlaufen wird, ist klar, dass die Schüler und auch Younes selbst alle Möglichkeiten nutzen werden, um ihm auch weiterhin ein Leben in Deutschland zu ermöglichen.


Fotos und Text: Philipp Falkenhagen

Tag der dualen Ausbildung 2019

Am vergangenen Donnerstag, den 31. Januar, fand für alle Schülerinnen und Schüler der elften Jahrgangsstufe unseres Gymnasiums der Tag der dualen Ausbildung statt. Bereits zum sechsten Mal hatten die Schüler bei dieser Veranstaltung die Chance, sich die Ausbildungsangebote von verschiedensten Firmen anzuschauen. „Dieser Tag ist in unserem Konzept der Berufsbildung, das schon in der siebten Klasse beginnt, fest verankert“, verriet uns Eckhard Kliefoth, Oberstufenkoordinator unseres Gymnasiums. 

Mit der Hilfe von Silvia Buss organisierte er den Tag, der einen Einblick in die verschiedensten Berufe und Ausbildungen geben sollte und den Schülern bei der Frage, was nach der Schule kommt, weiterhelfen sollte. Um diese Frage zu beantworten, unterzogen sich die Schüler einem Studienfeld bezogenen Test, der in sechs verschiedene Richtungen unterteilt war. Dieser wurde dann individuell von Psychologen in einem persönlichen Gespräch mit dem jeweiligen Schüler ausgewertet. Danach gab es viele Tipps, wie man sich bewirbt, welche Ansprechmöglichkeiten man hat und welche Internetseiten hilfreich sein können. Um auch einen praktischen Einblick zu bekommen,  standen 11 Betriebe zur Auswahl, die sich präsentierten und von den Schülern je nach Interesse besucht werden konnten. Darunter waren zum Beispiel die Polizeiinspektion Prignitz, das Steuerbüro D. Balk, die Volks- und Raiffeisenbank Perleberg und die Deutsche Bahn AG. In drei 30-minütigen Durchgängen präsentierten sich die  Unternehmen und beantworteten Fragen von interessierten Schülern.

Vorstellung des DRK bei dem Tag der dualen Ausbildung 2019So auch das Deutsche Rote Kreuz, bei dem sich die Teilnehmer und Betreuer  zuerst vorstellten und Gründe für das Interesse am DRK nannten. Danach schrieb jeder aus der Gruppe ein Wort auf einen Zettel, das für ihn das Rote Kreuz am besten beschreibt. Es kamen Antworten wie Alterspflege, Schatzkiste oder Hilfsbereitschaft. Diese und auch die anderen Antworten wurden danach ausgewertet und weiter erläutert. Zum Schluss gab es noch allgemeine Informationen über die Ausbildung und den Arbeitsalltag. Nach der Möglichkeit letzte Fragen zu stellen, war dann der erste von drei Durchgängen vorbei. 

„Mir gefällt dieser Tag sehr gut. Ich finde toll, dass man einen so umfassenden Eindruck von den Ausbildungsmöglichkeiten in verschiedenen Betrieben bekommt“, so Lilly Keck (Jahrgangsstufe 11). Weiter hieß es, dass sie diesen Tag sehr wichtig findet, da man im Unterricht dahingehend nicht vorbereitet werde und das Gespräch mit echten Arbeitnehmern sehr informativ und hilfreich sei. Abschließend erklärte uns Eckhard Kliefoth, dass der Tag bei Unternehmen und Schülern auf viel positive Resonanz stößt und sehr beliebt ist.  Weiter hieß es, dass fest steht, dass der Tag auch in Zukunft vielen Schülern die Möglichkeit bieten wird, den richtigen Beruf zu finden oder sich einfach über verschiedenste Berufe zu informieren. 


Text: Wilhelm Krassin
Foto: Philipp Falkenhagen

Zum Gedenken an den Holocaust

Ankunft beim VVN Denkmal am Marienplatz

Rede von Frau JuraHeute, am internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, fand die traditionelle Gedenkveranstaltung zu Ehren der Opfer des Nationalsozialismus im Haus I unseres Gymnasiums statt. „Wir haben unsere Gedenkveranstaltung heute hier in der Aula platziert, da wir glauben, dass es hier am ehesten möglich ist, auch unsere nachfolgenden Generationen zu erreichen“, betonte unsere Bürgermeisterin Annett Jura während ihrer Rede. Im weiteren Verlauf erklärte sie mit Hilfe von Berichten und Interviews von Auschwitz-Überlebenden die damaligen Umstände. 

Mit den Worten „Die erste russische Patrouille tauchte gegen Mittag des 27. Januar 1945 in Sichtweite des Lagers auf“, startete Eva-Maria Menard, Superintendentin des Kirchenkreises Prignitz, ihre bewegende Rede. Es waren Worte, mit denen der Auschwitz-Überlebende Primo Levi in einem seiner Werke die Befreiung von Auschwitz im Jahr 1945 beschrieb. Von genau dieser Befreiung handelte auch ihre Rede. Nach einer Schweigeminute war dann die Gedenkveranstaltung beendet.

Rede von Herr KripsAnschließend gingen einige Teilnehmer und die Schule ohne Rassismus Gruppe unseres Gymnasiums zu dem VVN Denkmal am Marienplatz in Perleberg. Dort wurden Kränze niedergelegt und wurde auch nochmal der Opfer gedacht. niederlegung des kranzes 1websiteBegleitet wurde der Gedenktag durch das Blechbläserensemble unseres Gymnasiums in Kooperation mit der Kreismusikschule. „Danke an die Musiker, die uns jetzt schon soviel Jahre begleiten. Nur ein einziges Mal, konnten sie am 27. Januar keine Musik machen, weil es damals einfach zu kalt war. Sonst haben sie uns immer begleitet und die entsprechende Atmosphäre geschaffen. Danke!“, betonte Peter Krips, der die Zeremonie am VVN Denkmal organisierte, abschließend.


Fotos und Text: Philipp Falkenhagen

Einladung zum Schnupperunterricht 2019

Am kommenden Sonnabend, den 26. Januar, lädt unser Gymnasium alle interessierten Schülerinnen und Schüler der zukünftigen Jahrgangsstufe sieben ein, am diesjährigen Schnupperunterricht teilzunehmen. Von 09:30 Uhr bis 11:05 Uhr wird es dann im Haus II (Wilsnacker Straße)die Möglichkeit geben, Einblicke in verschiedene Fächer zu bekommen.