Ausstauschschüler verabschieden sich nach ereignisreichem Besuch

Gruppenfot3oNach mehr als zehn Tagen und vielen spannenden Ausflügen, verabschiedeten sich am Montag die elf amerikanischen Austauschschüler in der Aula des Haus I unserer Schule. Im Rahmen des traditionellen Schüleraustausches hielten sie Vorträge über Amerika, besuchten den Unterricht ihrer Gastgeschwister und erkundeten gemeinsam mit ihnen Großstädte. Aber auch Schüler unseres Gymnasiums besuchten im Rahmen dieses Projektes ihre Austauschschüler im Herbst letzten Jahres.

 

Ausflüge nach Berlin und Schwerin

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„Die Ziele dieses Austausches sind kulturelle Unterschiede, das Land und das Schulsystem kennenzulernen. Gleichzeitig sollen dabei die Sprachkenntnisse der Schülerinnen und Schüler noch besser werden“, verriet uns die Englischlehrerin Kordula Hennig. Um ein wenig von Deutschland kennenzulernen, standen für die Austauschschüler Ausflüge nach Berlin und Schwerin auf dem Programm. Dort besichtigten sie zusammen mit ihren deutschen Gastgeschwistern den Berliner Fernsehturm und das Schweriner Schloss. Aber auch Aktivitäten wie Bowling standen auf dem Programm.

 

Individuelle Ausflüge mit den Gastfamilien

An den beiden Wochenenden unternahmen die Schüler individuelle Ausflüge mit ihren Gastfamilien, zum Beispiel nach Rostock oder Hamburg. Wenn mal keine Ausflüge geplant waren, hielten die Schüler zum Beispiel Vorträge für die Sekundarstufe I. Diese Vorträge handelten dann von ihrer Schule, von amerikanischen Prominenten oder waren einfach nur ein Quiz über ihr Heimatland. Falls nach diesen Vorträgen noch Fragen offen waren, hatten die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I die Möglichkeit, diese zu stellen oder sich einfach mit den Amerikanern zu unterhalten.

 

Deutsch-amerikanischer Schüleraustausch in zwei Jahren

sadEnge Straßen, mehr gesundes Essen, besserer Nahverkehr und leisere Unterrichtsstunden waren die von den Austauschschülern am häufigsten genannten Unterschiede zu ihrem Heimatland. Doch diese Unterschiede waren keine großen Hindernisse, denn der Austausch hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht und teilweise sogar neue deutsch-amerikanische Freundschaften entstehen lassen.

In genau zwei Jahren wird es dann wieder die Möglichkeit geben, am deutsch-amerikanischen Schüleraustausch teilzunehmen und dabei Land und Kultur der Vereinigten Staaten kennenzulernen, aber auch den Amerikanern Deutschland näher zu bringen.


Text: Philipp Falkenhagen
Fotos: Schule und Philipp Falkenhagen