Projektpartner unterzeichnen Absichtserklärung zum Aufbau einer Schul-Cloud im Land Brandenburg

it-838384_1920Brandenburger Schulen sollen künftig über eine Schul-Cloud vernetzt sein. Damit erhalten Schulen, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler digital Zugriff auf Lehr- und Lerninhalte. Dazu haben heute in Potsdam Bildungsministerin Britta Ernst, der Gründungsgeschäftsführer der DigitalAgentur Brandenburg GmbH, Olav Wilms, und der Direktor des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) und Leiter des Lehrstuhls Internet-Technologies und Systems, Prof. Christoph Meinel, eine Absichtserklärung zur Pilotierung einer Schul-Cloud im Land Brandenburg unterzeichnet.

Die Unterzeichnung fand im Beisein des Bevollmächtigten des Landes Brandenburg für Medien, Staatssekretär Thomas Kralinski, und des Vorstandsvorsitzenden der Investitionsbank des Landes Brandenburg, Tillman Stenger, statt.

Vom 1. August 2019 bis zum 31. Juli 2021 soll die Brandenburgische Schul-Cloud entwickelt und evaluiert werden. Für die Pilotierung haben sich bisher 27 „medienfit sek I“-Schulen angemeldet. Weitere medienfit-Grundschulen werden folgen. Die schrittweise Inbetriebnahme der Cloud ist bis zum Schuljahr 2021/22 angestrebt.

Die Steuerung des Vorhabens liegt beim MBJS, die Projektkoordinierung  bei der DigitalAgentur Brandenburg (DAB) unter dem Dach der ILB. Die technische Projektleitung übernimmt das HPI, die pädagogischen Leitung das Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM). Das Zusammenwirken der Partner erfolgt über eine regelmäßig tagende Steuerungsgruppe, die von der DAB geleitet wird.

Ministerin Britta Ernst: „Das Lernen mit digitalen Medien ist die Herausforderung mit der größten Dynamik. Dazu braucht es eine leistungsfähige digitale Infrastruktur. Zu den wichtigsten Vorhaben gehört die im Hasso-Plattner-Institut entwickelte Schul-Cloud. Sie soll die Schulen des Landes vernetzen, so dass Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler jederzeit und überall Zugang zu Lern- und Lehrmaterialien haben. Die professionelle zentrale Wartung für alle Schulen verringert deutlich den Verwaltungs- und Betreuungsaufwand. Wir versprechen uns von der Schul-Cloud einen deutlichen Schub in der digitalen Bildung und freuen uns auf den Start des Projekts.“

Staatssekretär Thomas Kralinski: „Im Klassenzimmer, von zu Hause oder von unterwegs: Künftig können Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer orts- und zeitunabhängig auf digitale Lehr- und Lernangebote zugreifen. Die Schul-Cloud ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in eine digitale Zukunft. Deshalb unterstützt die Landesregierung dieses wichtige Projekt. Mit der Schul-Cloud wird Brandenburg in der digitalen Bildung Maßstäbe für eine zeitgemäße Pädagogik setzen. Unsere Jüngsten werden in eine zunehmend digitale Welt hineinwachsen, für die sie bereits an der Schule das notwendige Rüstzeug erhalten müssen.“

ILB-Vorstandschef Tillman Stenger: „Wir freuen uns, dass mit der vom Hasso-Plattner-Institut aufzubauenden Schul-Cloud nun das erste Pilotprojekt der ILB-Tochter DigitalAgentur Brandenburg ausgewählt worden ist. Die neue Schul-Cloud wird das digitale Lernen grundlegend verändern. Wir sind gespannt auf die Zusammenarbeit.“

Prof. Christoph Meinel: „Die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen ist schon heute sehr stark von digitalen Technologien geprägt. Digitale Technologien müssen daher im Schulalltag selbst genutzt werden können und ein fester Bestandteil der schulischen Ausbildung sein. Mit der HPI Schul-Cloud können Lehrkräfte und Schüler in jedem Unterrichtsfach sehr einfach digitale Lehr- und Lerninhalte nutzen und das unter Einhaltung der hohen gesetzlichen Datenschutzregelungen. Ich freue mich daher sehr über die Kooperation mit dem Land Brandenburg und dass ab dem neuen Schuljahr weitere Schulen in Brandenburg mit der Schul-Cloud arbeiten werden.“


Quelle: Pressestelle des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport

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