Zum Gedenken an den Holocaust

Ankunft beim VVN Denkmal am Marienplatz

Rede von Frau JuraHeute, am internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, fand die traditionelle Gedenkveranstaltung zu Ehren der Opfer des Nationalsozialismus im Haus I unseres Gymnasiums statt. „Wir haben unsere Gedenkveranstaltung heute hier in der Aula platziert, da wir glauben, dass es hier am ehesten möglich ist, auch unsere nachfolgenden Generationen zu erreichen“, betonte unsere Bürgermeisterin Annett Jura während ihrer Rede. Im weiteren Verlauf erklärte sie mit Hilfe von Berichten und Interviews von Auschwitz-Überlebenden die damaligen Umstände. 

Mit den Worten „Die erste russische Patrouille tauchte gegen Mittag des 27. Januar 1945 in Sichtweite des Lagers auf“, startete Eva-Maria Menard, Superintendentin des Kirchenkreises Prignitz, ihre bewegende Rede. Es waren Worte, mit denen der Auschwitz-Überlebende Primo Levi in einem seiner Werke die Befreiung von Auschwitz im Jahr 1945 beschrieb. Von genau dieser Befreiung handelte auch ihre Rede. Nach einer Schweigeminute war dann die Gedenkveranstaltung beendet.

Rede von Herr KripsAnschließend gingen einige Teilnehmer und die Schule ohne Rassismus Gruppe unseres Gymnasiums zu dem VVN Denkmal am Marienplatz in Perleberg. Dort wurden Kränze niedergelegt und wurde auch nochmal der Opfer gedacht. niederlegung des kranzes 1websiteBegleitet wurde der Gedenktag durch das Blechbläserensemble unseres Gymnasiums in Kooperation mit der Kreismusikschule. „Danke an die Musiker, die uns jetzt schon soviel Jahre begleiten. Nur ein einziges Mal, konnten sie am 27. Januar keine Musik machen, weil es damals einfach zu kalt war. Sonst haben sie uns immer begleitet und die entsprechende Atmosphäre geschaffen. Danke!“, betonte Peter Krips, der die Zeremonie am VVN Denkmal organisierte, abschließend.


Fotos und Text: Philipp Falkenhagen

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