Herz, Niere & Co…

BerichtEdgarMüsste es nicht vielmehr „Elefant, Tiger & Co“ heißen? Nein, denn wir waren nicht im Tierpark, sondern im Kreiskrankenhaus Perleberg im Rahmen einer Berufsorientierung. Mit „wir“ meine ich die Klasse 7.2 des Gottfried-Arnold-Gymnasiums in Perleberg. Um 8:30 Uhr brachen wir am Montag begleitet von unserer Lehrerin Gisela Schulz in Richtung „Schule für Gesundheitsberufe“ auf. Die Schule ist eine Berufsschule sowie eine Schule für Weiterbildungen im Pflegebereich. Außerdem ist sie ein Teil der Unternehmensgruppe Kreiskrankenhaus Perleberg gGmbH. An der Schule wurden wir von der Diplom – Pflegepädagogin Ellen Gutschmidt und von dem Pfleger Benjamin empfangen. Sie zeigten uns die Klassenräume sowie einen Übungsraum, welcher einem echten Behandlungszimmer ähnelt. Dieses Zimmer ist für Praxisübungen gedacht. 

Anschließend gingen wir zum Krankenhaus. In der Abteilung „Funktionsdiagnostik“ erwartete uns Pfleger Menz. Er erläuterte, dass diese Station für die Diagnostik sowie andere Analysen vorgesehen ist. Der Pfleger zeigte und erklärte uns ein Ultraschallgerät. Ein Schüler unserer Klasse diente als „Versuchsperson“, so konnten wir das Gerät auch in „Aktion“ sehen. Nachdem keinerlei ernsthafte Diagnosen bei dem Schüler festgestellt worden waren, ging es durch ein Labyrinth aus Fluren und Treppen quer durch das Gebäude nach draußen zum Rettungshubschrauber. Dort wurden wir von dem Ex-Militärpiloten und diensthabenden Rettungshubschrauberpiloten Marian Lindner sowie einem Notarzt und einem Rettungsassistenten begrüßt. Sie erklärten uns den Ablauf ihres Arbeitstages und die notwendigen Handgriffe bei einem Einsatz. Auf die Frage, wie ihm der Beruf gefalle, antwortete Lindner: „Ich kann mir nichts Besseres vorstellen.“ Zum Schluss wurde der sechs Tonnen schwere und sechs Millionen Euro teure Eurocopter 135 aus dem Hangar auf die Startfläche gefahren. So konnten wir noch ein cooles Klassenfoto machen. Nachdem alle ihre richtige Pose gefunden hatten und das Klassenfoto gemacht worden, ging es durch das Labyrinth aus Fluren und Treppen zurück. Allerdings nicht ohne einen kleinen Abstecher in das Labor. Die Leiterin des Labors Liane Witte empfing uns dort und erklärte uns die groben Abläufe ihrer Arbeit. „Es werden in diesem Beruf alle Schulfächer benötigt, speziell Mathe, Biologie, Chemie und Physik“, so Witte. Zum Schluss warb Ellen Gutschmidt in einem Vortrag für die Berufsgruppe der Pflege. Diese Werbung war recht interessant. „Ihr habt tolle Fragen gestellt und wart sehr gute Zuhörer“, lobte E. Gutschmidt zum Schluss die Klasse.

Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich im Namen der gesamten Klasse bei allen Personen, die uns diese Einblicke in ihren Berufsalltag ermöglicht haben, zu bedanken.


Text: Edgar-E. Stütz
Foto: Schule

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