Erfolgreiche Teilnehmer am Bolyai-Wettbewerb

Ende Januar nahmen insgesamt neun Teams, bestehend aus Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen sieben bis elf unseres Gymnasiums, am sogenannten Bolyai-Wettbewerb teil.
Von einer Handvoll Lehrerinnen und Lehrern sowie anfangs wenigen Mannschaften wurde der Wettbewerb vor zwölf Jahren ins Leben gerufen. Heute nehmen allein in Ungarn mehr als 80.000 Schülerinnen und Schüler daran teil. Seit drei Jahren gibt es den Bolyai-Wettbewerb auch an deutschen Schulen in 14 Bundesländern mit mehr als 5000 Teilnehmern.
Er ähnelt dem allbekannten Känguruwettbewerb, doch werden beim Bolyai alle Aufgaben im Team bewältigt. Das Ziel ist es so viele altersgerechte auf die Klassenstufen abgestimmte Denk- und Knobelaufgaben wie möglich innerhalb von 60 Minuten zu lösen. Nun stehen die Ergebnisse für die diesjährige Runde fest.
„Vor wenigen Tagen erhielten wir die Ergebnisse“, berichtet Sabine Stephan, Koordinatorin und Mathematiklehrerin an unserer Schule. „Gleich drei Teams unserer Schule belegten in den nord-östlichen Bundesländern vordere Plätze.“ Vierte Plätze belegten die Teams aus dem neunten und elften Jahrgang sowie einen sechsten Preis erhielt das Team aus der zehnten Klasse. „Ich bin sehr stolz auf alle Teams und sehr zufrieden mit unserer Platzierungen“, so Sabine Stephan. „Viele Köpfe können gemeinsam ihre Gedanken zusammenbringen, das macht den Bolyai-Wettbewerb aus. Die Zeit ist kaum ausreichend. So sollen die Lösungen nicht hinterfragt, sondern abgeschätzt werden.“ Schon zuvor übte die engagierte Mathematiklehrerin mit einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in ihrer Mathe AG mit ähnlichen Aufgaben.
Zu den Preisträgern am Perleberger Gymnasium zählen insgesamt neun Schüler.
Unter ihnen Zoe Franke aus der neunten Klasse. „Die Aufgaben waren wirklich schwer, wir mussten viel knobeln und uns anstrengen, um auf Ergebnisse zu kommen. Zuvor haben wir die Aufgaben unter uns aufgeteilt, um effektiv zu arbeiten, was Teamarbeit ausmacht.“
Auch Madita Kudla aus dem elften Jahrgang berichtet von ihrer Teilnahme. „Zu jeder Aufgabe gab es vier bis fünf Lösungsvorschläge. Davon konnte eine oder auch alle richtig sein, das war das Schwierige und Knifflige daran. Man muss das richtige Ergebnis abwägen, doch ist ein Vorzeichen falsch, kann das Ergebnis ein komplett anderes sein. Sich darauf vorbereiten ist daher kaum möglich.“ Bereits im letzten Jahr nahm die Schülerin am Bolyai-Wettbewerb teil und ist der Meinung, dass er jedes Jahr eine neue Herausforderung ist.

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Erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Gymnasiums am diesjährigen Bolyai-Wettbewerb.

Fotos und Text: Marcus J. Pfeiffer