Vollgepackt mit sieben Sachen…

… fuhr der siebte Jahrgang unserer Schule, dem Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasium in der Woche vor den Osterferien mit insgesamt 55 Schülern und vier Lehrkräften für drei Tage in den KieZ zum Arendsee in die Altmark. Die Fahrt bot den Schülerinnen und Schülern ein nähreres Kennenlernen in ihrem ersten gemeinsamen Schuljahr am Perleberger Gymnasium. Nach einer entspannten Busfahrt und dem Einzug in die Quartiere ging es unter Führung von Wolfgang Schulz, dem zuständigen Revierförster, in den Forst von Arendsee. Herr Schulz initiierte bereits Anfang der 90iger Jahre für interessierte Schüler aus der näheren Umgebung die Arbeitsgemeinschaft Wald, die er bis heute leitet.

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Revierförster Wolfgang Schulz führte die Gymnasiasten durch den Arendseer Forst.

Auf der Wanderung erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblick über die im Wald wachsenden Baumarten. Ein großes Augenmerk legte der Revierförster auf die verschiedenen Wild- und Vogelarten. Des Weiteren gab er zahlreiche Informationen im Umgang mit den Tieren.
Herr Schulz erzählte vielerlei Geschichten, darunter auch, dass es vor vielen Jahren in seinem Waldgebiet Elefanten gegeben hat: „Vor vielen Jahren erhielt ich an einem späten Nachmittag die Meldung, dass Elefanten in meinem Forst gesichtet wurden. Das konnte ich im ersten Moment gar nicht so recht glauben. Doch es war wahr, zwei Elefanten sind ihren Besitzer entlaufen.“
Anschließend ging es für die Gymnasiasten zum Geocaching. Geocaching ist die modernere Art der klassischen „Schnipseljagd“. Ziel ist es, anhand vorgegebener Koordinaten bestimmte Punkte in einem Gelände zu finden. Dort beantworteten die Siebtklässler verschiedene Fragen. Aufgeteilt in zwei Gruppen streiften sie so durch die Wildnis, um so viele Punkte wie möglich zu holen. „Es war anstrengend, dieser Fußmarsch um den großen und schönen Arendsee. Doch wir konnten so viele schöne kleine Ecken in der Wildnis erkundschaften“, so Ben Radek aus der Klasse 7.1.

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Viel Spaß hatten die Siebtklässler beim gemeinsamen Geocaching.

Am Abend fand eine Disco statt. Bei guter Musik ließen die Schülerinnen und Schüler den doch anstrengenden Tag allmählich ausklingen.
Der zweite Tag in Arendsee begann mit Freizeit und Sport. In zwei Mannschaften teilten sich beide siebten Klassen auf und begannen ein großes Fußballturnier. Im Anschluss fanden weitere Sport- und Spaßspiele in einer Turnhalle statt. Am späten Nachmittag ging es zur St.-Marie-Klosterkirche. Die Klosterkirche befindet sich in der Nähe vom Arendsee. Dort wurden die Perleberger Schüler von Irmela Güde herzlich begrüßt. Die 82-jährige Dame leitet bereits seit über 36 Jahren die Touristenführung. „Die Klosterkirche wurde ab 1185 von Jerichower Baumeister im spätromanischen Stil aus Backstein errichtet. Im Jahre 1208 wurde die Kirche geweiht, aber erst 1240 fertiggestellt. Etwa um 1232 wurde eine Klosterschule für Kinder von Adligen eingerichtet“, berichtet Frau Güde unter anderem. Zurück in der Jugendherberge gab es zum letzten gemeinsamen Abendessen einen gemütlichen Filmeabend.
Der letzte Tag brach an. Nach dem Frühstück und Kofferpacken ging es für viele Siebtklässler noch einmal zum Bolzplatz. Anschließend kam letztendlich der Bus und die Heimreise zurück nach Perleberg wurde angetreten.

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Die Ankunft an der St. Marie Klosterkirche.

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Das Geocaching bot Gelegenheit, die Natur rund um den Arendsee hautnah zu erleben.
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Ein Gruppenfoto der Klasse 7.1 mit Klassenlehrerin Manuela Tschanz.
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Sport, Spiel und Spaß in der Turnhalle am Arendsee.
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Für die meisten Siebtklässler war der Discoabend das absolute Hightlight.
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Entspannen und den Ausblick genießen am Arendsee.

Fotos und Text: Johannes Reinbothe

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